Wie in den Medien berichtet, lockt der Flughafen Düsseldorf Airlines mit Millionengeschenken von anderen Flughäfen ab. Aktuell geht es um die Verlagerung von sieben Langstrecken-Jets von Eurowings. Der Flughafen hat erklärt, dass diese Praxis im Einklang mit der geltenden Entgeltordnung stehe, die das Verkehrsministerium des Landes im Juni 2017 genehmigt habe.
Dazu erklärt der Sprecher des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“ Werner Kindsmüller: „Es ist skandalös, dass der Landesverkehrsminister eine Praxis fördert, durch die der Konzentrationsprozess am Flughafen Düsseldorf zulasten der anderen NRW-Flughäfen weiter vorangetrieben wird. Die Regionalflughäfen müssen teilweise aus der öffentlichen Kasse subventioniert werden, während der Flughafen Düsseldorf seit Jahren ordentliche Gewinne erzielt“. Kindsmüller fordert Verkehrsminister Hendrik Wüst auf, diesen ruinösen Wettbewerb zu beenden und die von ihm erlassene Entgeltordnung zu überarbeiten. Darüber hinaus werde es Zeit, dass endlich der Entwurf eines Luftverkehrskonzepts für NRW vorgelegt werde, das vom Kooperationsgedanken und nicht vom Konkurrenzgedanken geprägt sei, so Kindsmüller.

laut dem international renommierten OAG- Punctuality-Report 2017 belegt der Flughafen Düsseldorf erneut den letzten Platz unter den deutschen Flughäfen

Pressemitteilungen/20180204_OAG_Verspätungen

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