Vor Journalisten (s. Rheinische Post vom 10. Febr. 2017) musste sich Flughafen-Chef Schnalke angesichts von steigenden NachtflĂĽgen etwas einfallen lassen.
Was der Flughafen-Chef schönfärberisch als "Aktionsplan gegen Verspätungen" bezeichnet ist nichts anderes als eine mĂĽde PR- Aktion. Schnalke wolle nun die GrĂĽnde fĂĽr Verspätungen analysieren - sie sind längst bekannt. Besser wäre es, konkret gegen die ĂĽber 2.000 Landungen nach 23 Uhr im vergangenen Jahr vorzugehen. Was wäre zu tun? Z.B.  den vollgepackten Flugplan entzerren oder Maschinen, bei denen bereits vor dem Start  klar ist, dass sie nicht mehr vor 23 Uhr landen werden, nicht mehr nach DĂĽsseldorf zu lassen. Nur wenn der Flughafen konsequent ist, lassen sich Verspätungen vermeiden bzw. abbauen.
An Volksverdummung grenzt die Behauptung, durch noch mehr FlĂĽge – wie beantragt -  wĂĽrde es weniger Verspätungen geben. Etwas ehrlicher sind die Gutachter des Flughafens, die in den Unterlagen fĂĽr die am Montag beginnende Anhörung zumindest einräumen, dass es kĂĽnftig mehr NachtflĂĽge geben werde und dass ein Abbau von Verspätungen allenfalls ĂĽber Tage möglich erscheint.