Antrag des Flughafens Düsseldorf nicht genehmigungsfähig!

Gemeinsame Abschlusserklärung der Städte und Initiativen nach Ende der Anhörung

Die sechstätige Beratung der Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Erweiterung der Kapazitäten des Flughafens Düsseldorf hat nach Auffassung der Städte und Bürgerinitiativen an mehreren Punkten gezeigt, dass der Antrag nicht genehmigungsfähig ist. Die Unterzeichner der beigefügten gemeinsamen Erklärung fordern deshalb den Verkehrsminister auf, den Antrag abzulehnen.

Nach Beratung von ca. 13.000 Einzeleinwendungen kommen die Unterzeichner zu dem Schluss, dass keine überzeugenden Gründe für eine Erweiterung der Kapazitäten vorliegen, außer reine Profitinteressen des Flughafens.

Dazu der Vorsitzende des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“ Werner Kindsmüller:

„Es liegt nicht einmal eine Verkehrsprognose vor, in der der Flughafen den behaupteten Mehrbedarf zu begründen versucht. Es ist auch klargeworden, dass der Flughafen einen hinsichtlich der maximalen Flugbewegungen bewusst unbestimmten Antrag vorgelegt hat und zugleich die Auswirkungen „klein rechnet“. Experten haben nachgewiesen, dass ein Flugbetrieb mit 60 Bewegungen pro Stunde unweigerlich zu weiteren Verspätungen in der Nacht führen muss, da die technische Kapazität im Zweibahnbetrieb bei maximal 60 Starts und Landungen in der Stunde limitiert ist.“