Kaarster gegen Fluglärm hat die Kaarster Parteien eingeladen, anläßlich der Kommunalwahl am 25. Mai Stellungnahmen zum Thema Fluglärm abzugeben. CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, UWG und die Piratenpartei sowie die AfD haben darauf reagiert. Alle Parteien, die sich inhaltlich geäußert haben, lehnen eine Erweiterung der Zahl der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf ab.

Die AfD hat zu der Frage der Erweiterung keine inhaltliche Position bezogen sondern verweist darauf, dass die Entscheidung durch einen Bürgerentscheid herbeigeführt werden soll.
„Der Kampf gegen Fluglärm ist eines der großen Themen des Kommunalwahlkampfes. Eine ganz große Koalition gegen noch mehr Fluglärm ist eine gute Grundlage, um nach den Wahlen den Widerstand gegen die Pläne des Flughafens parteiübergreifend fortzusetzen“, so der Vorsitzende des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm“ Werner Kindsmüller in einer Presseerklärung.
Durchwegs wird von den Parteien und Wahlvereinigungen die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Flughafens anerkannt. Allerdings stimmen die Stellungnahmen darin überein, dass die Balance zwischen den wirtschaftlichen Interessen und den Gesundheitsinteressen der Bevölkerung noch weiter gestört würde, sollte die Zahl der Flugbewegungen künftig auf 60 pro Stunde erhöht werden.
In den Antworten auf die Frage, was die einzelnen Parteien und Wahlvereinigungen konkret unternehmen werden, damit der Fluglärm nicht weiter zunimmt, drückt sich der Wille aus, mit den Nachbargemeinden zu einem gemeinsamen Vorgehen zu gelangen. Darüber hinaus wird von mehreren Parteien vorgeschlagen, eine eigene Lärmmessstation durch die Stadt Kaarst einzurichten. Die vollständigen Antworten lesen Sie hier.