Zu der Ankündigung von Verkehrsminister Hendrik Wüst, Gespräche mit Eurowings und Laudamotion wegen der nächtlichen Verspätungen führen zu wolle (Rheinische Post v. 16. Juni 2018), erklärt der Vorsitzende des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“., Werner Kindsmüller:
„Es ist zu begrüßen, dass der zuständige Minister sich zum ersten Mal um die unverantwortlichen Praktiken dieser Fluggesellschaften kümmert. Allerdings reichen Gespräche und mögliche Ermahnungen nicht aus. Der einzige Weg, um den von nächtlichem Fluglärm immer mehr geplagten Anwohnern des Düsseldorfer Flughafens zu helfen, geht über die Änderung der bestehenden Betriebsgenehmigung. Diese sieht vor, dass Airlines wie Eurowings aufgrund ihres Sonderstatus als Home Base Carrier bis Mitternacht verspätet landen dürfen. Solange dieses Privileg besteht, wird sich an den Missständen nichts ändern. Es hilft uns nur ein striktes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens. Herr Wüst könnte dies tun.“
Kindsmüller weist zudem darauf hin, dass Eurowings nachweisbar und absichtlich Verspätungen herbeiführt, indem es die Umladezeiten in Düsseldorf bewusst zu kurz plane. Es seien in der Hauptsache keineswegs Witterungsereignisse und Streiks von Fluglotsen, wie vom Flughafen behauptet, die dazu geführt haben, dass die Maschinen von Eurowings permanent abends zu spät in Düsseldorf eintreffen. „Bis Ende Mai gab es 756 Flugbewegungen nach 23 Uhr und nur 7 Nächte, in denen es keine Landungen in der Stunde vor Mitternacht gab,“ so Kindsmüller. Pressemitteilung

Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Nachtflüge in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr starteten bzw. landeten 11.673 Maschinen nach 22 Uhr, in den Sommermonaten waren es alleine 7.326. Es deutet alles darauf hin, dass in diesem Jahr neue Rekorde aufgestellt werden, zumal bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres 4.448 Flüge nach 22 Uhr zu verzeichnen sind. 

Wir wollen dass damit endlich Schluss ist. In den nächsten Monaten rufen wir deshalb die Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den zuständigen Verkehrsminister Hendrik Wüst zu wenden und ihn zu einer Änderung der bestehenden Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf zu drängen. Diese Kampagne wird von sieben Initiativen gegen Fluglärm gemeinsam durchgeführt, die die Interessen der Anwohner vertreten.
Minister WĂĽst wurden die Forderungen heute (1. Juni 2018) in einem Brief ĂĽbersandt (s. Anlage)
Wie können Sie das tun?

• Am Dienstag, den 5. Juni (Beginn 19.00 Uhr) findet in der VHS Kaarst eine Informationsveranstaltung statt. Es liegen die Unterschriftenlisten und Postkarten an den Minister aus.
• Am Sa. 9. Juni (ab 10 Uhr) findet ein Infostand auf dem Kaarster Wochenmarkt statt. Dort können Sie eine Postkarte an den Minister ausfüllen.
• In den nächsten Wochen werden Sie Info-Flyer mit Karten an den Minister in Ihren Briefkästen finden, die von Mitgliedern der Initiative in Kaarst verteilt werden. Schicken Sie die Karten an uns zurück. 
• In vielen Geschäften der Stadt werden demnächst Unterschriftenlisten ausliegen.

Unterstützen Sie das Ziel Nachtruhe von 22 Uhr – 6 Uhr 

Postkarte bzw. Unterschriftlisten zum Ausdrucken unter folgendem Link

Sie möchten uns unterstützen, schreiben sie eine E-Mail an mailto:info(at)kagf.de?

(at) bitte in der Adresse auf @ ändern 

 

Unter den folgenden Verzeichnissen(Links) können die einzelnen Dateien geladen werden

Responsekarte  
Unterschriften  
Folder  
Flyer Kampagne 2018  
Flyer fürs Auto Kampagne 2018   
Sie werden es bereits spüren: Der Fluglärm hat seit dem Beginn des Sommerflugplans wieder stark zugenommen, insbesondere in den Nachtstunden.
Von Jahr zu Jahr ist die Zahl der Flugbewegungen nach 22 Uhr angestiegen. Im vergangenen Sommer waren es 7.326!
Da dies so nicht weitergehen kann, haben die Initiativen gegen Fluglärm, die sich rund um den Düsseldorfer Flughafen seit Jahren gegen diese Entwicklung wehren, eine gemeinsame Kampagne entwickelt, die am 1. Juni 2018 starten wird. Unsere gemeinsame Forderung an Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“.
Alles Nähere zu dieser Kampagne finden Sie im beigefügten Newsletter. Bitte unterstützen Sie die Aktion – in Ihrem eigenen Interesse.
Hinweis: Dieser mail ist ein Informationsschreiben zu den Bestimmungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung beigefĂĽgt, um dessen Beachtung wir bitten.

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