Der Schutz vor FluglĂ€rm ist gesetzlich völlig unzureichend geregelt. Vor einem Jahr hat der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen der Bundesregierung in seinem Sondergutachten „FluglĂ€rm reduzieren – Reformbedarf bei der Planung von FlughĂ€fen und Flugrouten“ festgestellt, dass der „Flugverkehr und FluglĂ€rm vom geltenden Recht in nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸer Weise privilegiert“ werden und die „gesetzliche Regelung der FluglĂ€rmproblematik im Luftverkehrsrecht unterentwickelt“ sind. Doch geschehen ist nichts.
Im Interesse der fluglĂ€rmgeplagten Menschen mĂŒssen endlich substanzielle Maßnahmen ergriffen werden! Die grĂŒne Bundestagsfraktion hat nun den Antrag „FluglĂ€rm wirksam reduzieren“ in den Deutschen Bundestag eingebracht. Darin fordern sie, wie fĂŒr alle anderen VerkehrstrĂ€ger auch, den Vorrang von aktivem Schallschutz vor passivem Schallschutz im Luftverkehrsrecht. Notwendig sind LĂ€rmobergrenzen und ein LĂ€rmminderungsgebot. Den Antrag finden Sie hier:Link
Werner KindsmĂŒller 31.5.2015

Interessante Kommentar von Thomas Reisinger in der RP 26-5-2015 Link


Ich stimme der Bewertung ausdrĂŒcklich zu. Bei der Erweiterung der Zahl der FlĂŒge ab DĂŒsseldorf geht darum, noch mehr UrlaubsflĂŒge abzuwickeln, in Konkurrenz zu Weeze, Köln-Bonn und Dortmund. Zu Lasten der Menschen, die ihren Feierabend genießen wollen. Eines ist klar: Die Behauptung, die Ausweitung wĂ€re notwendig wg. der vielen GeschĂ€ftsreisenden ist geplatzt ! Die Förderung der Urlaubsstandorte auf Mallorca, in Antalya und Korfu ist kein hinreichender Grund fĂŒr die Erweiterung der Genehmigung von 45 auf 60 slots pro Stunde.


Werner KindsmĂŒller 26.5.2015

Kommentar Artikel RP 22.5.2015

Auch wenn der Artikel nichts wirklich Neues enthĂ€lt: die Äußerungen von Airberlin -Chef Pichler machen den Urrsinn des Erweiterungsantrags des Flughafens deutlich. Danach ist das vorrangige Ziel der Betriebserweiterung die Rettung eines maroden Unternehmens. Dazu kann ja wohl eine rot-grĂŒne Regierung nicht ihren Segen geben. Wir werden jedenfalls, gemeinsam mit den AnwohnerstĂ€dten alles unternehmen, dass dies nicht geschieht, wir sind nicht dafĂŒr da, die Rendite der EigentĂŒmer von Airberlin zu sichern.Werner KindsmĂŒller 22.5.2015

  Artikel RP 22.5.2015 

 

Flughafen DĂŒsseldorf: StĂ€dte bereiten Klage vor

 

Kommentar RP-Der ewige Zank um den DĂŒsseldorfer Flughafen

 

Air-Berlin-Chef Pichler im Interview - "Die Angst vor den Arabern ist albern"

 

Mitglieder des Vereins „Kaarster gegen FluglĂ€rm“ haben am internationalen „Tag des LĂ€rms“ (29.4.2015) vor dem Landtag in DĂŒsseldorf mehr als 1.500 Protestkarten an Verkehrsminister Michael Groschek ĂŒberreicht. Die Unterzeichner haben darin gegen die permanente Störung der Nachtruhe durch den Flughafen DĂŒsseldorf protestiert. Minister Groschek hat im GesprĂ€ch mit den ca.30 anwesenden BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern aus Kaarst zugesichert, dass er ihre Anliegen ernst nehme und in weiteren GesprĂ€chen mit den Vertretern der Initiative ĂŒberlegen wolle, wie man die BelĂ€stigung durch FluglĂ€rm reduzieren könne. Groschek: „Wir mĂŒssen einen vernĂŒnftigen Weg finden“, um zu einem Interessensausgleich zu kommen.

Werner KindsmĂŒller 30.4.2015 

 

 

 

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