Seit Monaten beobachten wir, wie die Zahl der verspĂ€teten Landungen nach 23 Uhr am DĂŒsseldorfer Flughafen zunimmt. Hauptverursacher: Eurowings. Von den 129 FlĂŒgen nach 23 Uhr, also außerhalb der regulĂ€ren Betriebszeiten, gehen 98 auf das Konto von Eurowings. Anders als bei unvorhersehbaren Ereignissen, wie Gewitter, sind diese VerspĂ€tungen verhinderbar. Zum ĂŒberwiegenden Teil gehen sie nĂ€mlich, wie der Beitrag des WDR korrekt darstellt, auf zu knappen Planungen fĂŒr die Umladezeiten zurĂŒck. Wir haben festgestellt, dass statt der notwendige Umladezeiten in DĂŒsseldorf von ca. 45 Minuten hĂ€ufig deutlich weniger Zeit eingeplant wird, oftmals nur 20 Minuten und weniger. Dann ist es kein Wunder, dass die letzte Maschine erst deutlich nach 23 Uhr in DĂŒsseldorf landet. Dies ist eine bodenlose RĂŒcksichtslosigkeit gegen die Anwohner.spaet-landungen-nachts-flughafen-duesseldorf

aufgrund der permanenten VerspĂ€tungen durch Eurowings am Flughafen DĂŒsseldorf (s. heutiger Bericht der Rheinischen Post), hat die Zahl der nĂ€chtlichen Landungen außerhalb der Betriebszeit seit Beginn des Jahres stark zugenommen. Eurowings missbraucht den vom Verkehrsministerium zugebilligten Sonderstatus, ohne Genehmigung nach 23 Uhr landen zu dĂŒrfen.
In der beigefĂŒgten PresseerklĂ€rung finden Sie dazu weitere ErlĂ€uterungen und die Forderung an den Verkehrsminister, Eurowings den Sonderstatus zu entziehen.

Das nĂ€chste Chaos scheint also programmiert. An Ostern dĂŒrfen sich die Reisenden vom Flughafen DĂŒsseldorf erneut auf lange Warteschlangen und Abfertigungszeiten, wahrscheinlich auch wieder Chaos beim GepĂ€ck, etc. einstellen. Der Flughafen, ein Nimmersatt, hat nach der Insolvenz von Air Berlin alles an Flugrechten vergeben, was im Flugplan noch Platz hatte und dafĂŒr sogar „AbwerbeprĂ€mien“ gezahlt, damit der Profit der EigentĂŒmer auch kĂŒnftig stimmt. RĂŒcksichtnahme ist ohnehin fĂŒr Herrn Schnalke ein Fremdwort. Die Reisenden und die Anwohner mĂŒssen die Gier des Flughafenbetreibers ausbaden.
Wie kann man aber nur nach weiteren Start- und Landerechten rufen, wenn man erwiesenermaßen heute schon nicht in der Lage ist, das Chaos zu beherrschen? RP 6.3.2018 Warteschlangen am DĂŒsseldorfer Flughafen

Wegen mehr als 20 verspÀteten Starts und Landungen im vergangenen Jahr fordert die FluglÀrmschutzbeauftragte von Hamburg fast eine halbe Million Euro von Easyjet.
Leider lĂ€sst das Verkehrsministerium NRW trotz einer wesentlich höheren Zahl von VerstĂ¶ĂŸen gegen die geltende Betriebsordnung die SĂŒnder straffrei ausgehen. PE v. 3.3.2018

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