Nein zu mehr Luftverkehr!

Verhindern wir die Pläne des Flughafens!

Im Windschatten der Corona-Pandemie versucht der Flughafen D√ľsseldorf seine Erweiterungspl√§ne durchzusetzen. 2015 hat er beim Verkehrsministerium beantragt, statt bisher 45 k√ľnftig 60 Fl√ľge pro Stunde durchf√ľhren zu k√∂nnen. Mehr als 40.000 B√ľrger*innen haben Einwendungen vorgebracht. Da der Bedarf auch nach Auffassung des Verkehrsministeriums nicht begr√ľndet war, hat der Flughafen jetzt neue Gutachten vorgelegt.

Diese Gutachten k√∂nnen im Rahmen der B√ľrgerbeteiligung vom 4. Mai bis zum 12. Juni 2020 im Rathaus Kaarst und im Rathaus B√ľttgen eingesehen werden. (Allerdings nur unter Voranmeldung Tel 02131-9870).¬†

F√ľnf Jahre lang ist es uns gelungen, die Erweiterung zu verhindern, jetzt k√∂nnen wir sie endg√ľltig stoppen!

Jede und Jeder hat bis zum 26. Juni 2020 die Möglichkeit gegen die Erweiterungspläne des Flughafens Einspruch einzulegen. Formular Einwendungen

Was will der Flughafen D√ľsseldorf?

Was fordern wir von Verkehrsminister W√ľst?

Was kann ich tun?

 

Geplante Anhebung der Luftverkehrssteuer ist lächerlich!

‚ÄěDie geplante Anhebung der Luftverkehrssteuer f√ľr Kurzstreckenfl√ľge um ca. 3 ‚ā¨ ist ein schlechter Witz,‚Äú so lautet die Bewertung des Vereins ‚ÄěKaarster gegen Flugl√§rm‚Äú. Das Bundesfinanzministerium hat dem Bundeskabinett f√ľr kommenden Mittwoch einen Vorschlag zur Erh√∂hung der Luftverkehrssteuer vorgelegt. Die Ma√ünahme stellt eine Konkretisierung des Klimapakets dar, das am 20. September vorgelegt worden ist.¬† ‚ÄěNiemand wird auf einen Kurzstreckenfl√ľge verzichten, weil das Ticket um 3‚ā¨ teurer wird,‚Äú kommentiert Werner Kindsm√ľller. Damit werde das Ziel, Kurzstreckenfl√ľge zu reduzieren verfehlt. Auch klimapolitisch sei dies ein Fehlschlag. Dabei k√∂nnte ein Verzicht auf Kurzstreckenfl√ľge ein wichtiger Beitrag f√ľr den Klimaschutz sein. ‚ÄěKurzstreckenfl√ľge mit weniger als 600 km machen 24% aller Fl√ľge von und nach D√ľsseldorf aus,‚Äú hat der Verein ermittelt. Dazu komme, dass der Luftverkehr immer noch steuerlich subventioniert werde, indem das Kerosin steuerfrei sei. ‚ÄěSolange das so ist, gibt es keinen √∂konomischen Anreiz vom Flugzeug auf die Bahn umzusteigen,‚Äú kritisiert Kindsm√ľller. ‚ÄěNeben einer Beseitigung der Steuervorteile f√ľr den Luftverkehr und einer sp√ľrbaren Anhebung der Luftverkehrssteuer, muss die Zahl der Flugrechte (Slots) jedes Jahr reduziert werden. Auf diese Weise w√ľrden Kurzstreckenfl√ľge automatisch nicht mehr angeboten werden, weil die knapperen Landerechte f√ľr die Mittel- und Langstrecke eingesetzt w√ľrden.‚Äú¬†