Nein zu mehr Luftverkehr!

Verhindern wir die Pläne des Flughafens!

Im Windschatten der Corona-Pandemie versucht der Flughafen D√ľsseldorf seine Erweiterungspl√§ne durchzusetzen. 2015 hat er beim Verkehrsministerium beantragt, statt bisher 45 k√ľnftig 60 Fl√ľge pro Stunde durchf√ľhren zu k√∂nnen. Mehr als 40.000 B√ľrger*innen haben Einwendungen vorgebracht. Da der Bedarf auch nach Auffassung des Verkehrsministeriums nicht begr√ľndet war, hat der Flughafen jetzt neue Gutachten vorgelegt.

Diese Gutachten k√∂nnen im Rahmen der B√ľrgerbeteiligung vom 4. Mai bis zum 12. Juni 2020 im Rathaus Kaarst und im Rathaus B√ľttgen eingesehen werden. (Allerdings nur unter Voranmeldung Tel 02131-9870).¬†

F√ľnf Jahre lang ist es uns gelungen, die Erweiterung zu verhindern, jetzt k√∂nnen wir sie endg√ľltig stoppen!

Jede und Jeder hat bis zum 26. Juni 2020 die Möglichkeit gegen die Erweiterungspläne des Flughafens Einspruch einzulegen. Formular Einwendungen

Was will der Flughafen D√ľsseldorf?

Was fordern wir von Verkehrsminister W√ľst?

Was kann ich tun?

 

Im Juni 2014 will die D√ľsseldorfer Flughafengesellschaft den Antrag auf Erweiterung der Betriebsgenehmigung stellen. Im Rahmen der geltenden Regelung fertigt der D√ľsseldorfer Flughafen heute im Jahr rund 210.000 Starts bzw. Landungen ab. Das sind durchschnittlich 600 Flugbewegungen am Tag, die sich im Wesentlichen auf 17 Stunden von 6 bis 23 Uhr verteilen. W√§hrend 50% der Zeit zwischen 6.00 bis 22.00 Uhr d√ľrfen beide Bahnen gleichzeitig benutzt werden. Der zul√§ssige H√∂chstwert liegt in dieser Zeit bei 47 Flugbewegungen pro Stunde. Der Flughafen m√∂chte diesen Stundenh√∂chstwert nun auf 60 Bewegungen heraufsetzen.

Gleichzeitig soll die 50%-Beschr√§nkung f√ľr den Zweibahnbetrieb nicht mehr auf eine Woche, sondern auf ein ganzes Jahr bezogen werden. Damit w√ľrden 1000 Flugbewegungen am Tag m√∂glich und zul√§ssig. √úber den Antrag hat das Verkehrsministerium NRW zu befinden. Der Entscheidung geht ein Planfeststellungsverfahren voraus, mit dem im Sommer 2014 zu rechnen ist.

Der Termin f√ľr den Antrag ist so gew√§hlt, dass die Einwendungsfrist f√ľr B√ľrger und Kommunen in die Sommerferien f√§llt. Diese Vorgehensweise entspricht den bisherigen Erfahrungen der Anlieger. Den letzten Erweiterungsantrag aus dem Jahr 2004 hatte man so plaziert, dass die Offenlegung in die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel fiel.