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Sofortprogramm gegen Fluglärm gefordert

Mehr als tausend Landungen nach 23 Uhr verzeichnet der Flughafen Düsseldorf seit Beginn des Sommerflugplans. Es gab kaum eine Nacht in den vergangenen Monaten, in der die Nachtruhe der Anwohner durch verspätete Landungen nicht gestört worden ist. Im Oktober droht eine Wiederholung. Deshalb muss der Verkehrsminister jetzt handeln!

Das seit Monaten anhaltende Chaos am Flughafen beschert den Anwohnern permanent schlaflose Nächte. Im Oktober erwarten wir etwa so viele Flugbewegungen wie im Juli. Deshalb muss der Verkehrsminister jetzt nicht die Reißleine ziehen. In einem Brief an Minister Oliver Krischer (Grüne) werden drei Maßnahmen vorgeschlagen, um den Lärmschutz der Anwohner zumindest kurzfristig zu verbessern.

  1. Der Minister soll Landungen nach 23 Uhr unterbinden, da die Verspätungsregelung von 2008 permanent missbraucht werde.

2. Ebenfalls muss das Startverbot nach 22 Uhr strikt eingehalten werden und die Praxis der Bezirksregierung Düsseldorf, großzügige Ausnahmen zu gewähren, muss eingeschränkt werden.

3. Viele Verspätungen sind darauf zurückzuführen, dass die Fluggesellschaften ihre Betriebsabläufe zu knapp planen. 30 Minuten und manchmal weniger zwischen Landung und Start reichen für die Entladung und Beladung der Maschine nicht aus. Deshalb soll das Ministerium auf realistische Planungen drängen, damit es nicht permanent zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommt, die für die meisten Landungen nach 23 Uhr verantwortlich sind.

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