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Luftverkehr muss Wachstumskurs verlassen!

Die Kaarster Fluglärminitiative unterstützt die Forderung, bis 2030 die Zahl der zulässigen Flugbewegungen an den Verkehrsflughäfen um 20% zu reduzieren. In den vergangenen Monaten hat der Luftverkehr wieder zugelegt. Damit stieg auch die Lärmbelastung und die Beeinträchtigung des Klimas. 8% der klimaschädlichen Emissionen in Deutschland gehen vom Luftverkehr aus. Das ist entschieden zu viel. Deshalb unterstützen wir die bundesweit erhobene Forderung: „Minus20%bis2030“.

Fordern Sie den Bundestag auf, eine entsprechende Regelung zu treffen.

https://minus20bis2030.info

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Luftverkehr gefährdet Ihre Gesundheit!

Dauerhafter Lärm und die Ultrafeinen Partikel (UVP), die bei der Verbrennung von Kerosin entstehen, gefährden die Gesundheit der Anwohner:innen auch in Kaarst. Was die Forschung dazu sagt, und was geschehen müsste, um die Risiken zu mindern, ist das Thema unseres nächsten Stammtisches. Seien Sie herzlich willkommen!
Mittwoch, 15. Mai 2024 (19.00 Uhr) in der Casa Portuguesa, Matthias-Claudius-Str.

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Vorstand im Amt bestätigt

Mit dem bewährten Vorstand geht der Verein „Kaarster gegen Fluglärm“ in sein zweites Jahrzehnt. Die Mitgliederversammlung hat am 14. März den seit der Gründung des Vereins vor zehn Jahren amtierenden Vorsitzenden Werner Kindsmüller für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Auch seine beiden Stellvertreter, Lutz Pollmann und Uli Hort sowie Günther Schulte als Schatzmeister und Ute Kürsten als Schriftführerin wurden erneut in ihre Ämter gewählt. Neu im Vorstand ist Bianca Kretschmann-Adam.

Die Reduzierung der Nachtflüge und die Verhinderung der Erweiterungspläne des Flughafens Düsseldorf werden die Schwerpunkte der Arbeit des Vereins auch in den nächsten Jahren bilden.

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Kaarster feiern „Zehn Jahre Kampf für weniger Fluglärm“

Rückblick und Ausblick standen im Mittelpunkt der Festveranstaltung unseres Vereins „Kaarster gegen Fluglärm“ am Samstag, den 24. Februar, auf den Tag genau zehn Jahre nach dessen Gründung.

Der Stellv. Vorsitzende Lutz Pollmann konnte dazu die Stellv. Bürgermeisterin Anja Weingran, den Präsidenten der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Carl Ahlgrimm und zahlreiche weitere Ehrengäste begrüßen.

Anlass für die Gründung des Vereins vor zehn Jahren war die Ankündigung des Flughafens Düsseldorf, die Zahl der Flugbewegungen pro Stunde von 45 auf 60 anheben zu wollen. Dass dieses Ziel bis heute verhindert werden konnte, bewerte Werner Kindsmüller, der seit zehn Jahren dem Verein vorsteht, als einen großen Erfolg. Aber, so fügte er einschränkend hinzu, sei der Antrag immer noch nicht abgelehnt. So lange drohe die Gefahr, dass der Fluglärm in Kaarst zunehme.

In den nächsten Jahren gehe es neben der Bekämpfung des Antrags auf Erweiterung vor allem um eine bessere Nachtflugregelung, die Einführung schwefelarmen Kerosins am Flughafen und um eine Senkung der Zahl der Flugbewegungen, betonte Kindsmüller

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Gesang von Natali Vetrova, begleitet von Wolfgang Weber am Keyboard.

https://rp-online.de/nrw/staedte/kaarst/verein-kaarster-gegen-fluglaerm-feiern-zehnjaehriges-bestehen_aid-107498099

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Keine Fan-Flüge während Fußball-EM! – Protest hält an

Allmählich wird in der Öffentlichkeit deutlich, worauf sich die Ausrichter der Fußball-EM in diesem Sommer in Deutschland eingelassen haben und was das für die Menschen im Umkreis der Flughäfen bedeuten würde. Im Extremfall würden die Bestimmung zur Begrenzung der Nachtflüge ausgesetzt. Verkehrsminister Krischer muss sich endlich eindeutig äußern: Wir erwarten von ihm, dass er die geltenden, ohnehin ungenügenden Nachtflugregeln während der EM nicht antastet.

Flughafen Düsseldorf: Anwohnern droht während der EM Lärmstress (nrz.de)

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Kaarster gegen Fluglärm feiert 10-jähriges Jubiläum

Am 24. Februar 2014 haben sich Kaarster Bürger:innen zusammengefunden, um gemeinsam gegen die Erweiterungspläne des Flughafens Düsseldorf vorzugehen. Daraus ist der Verein KAARSTER GEGEN FLUGLÄRM E.V. entstanden. Auf den Tag genau zehn Jahre später, wollen wir zurückschauen auf unser gemeinsames Engagement und unsere Erfolge. Zugleich werden wir zusammen die weiteren Ziele abstecken.

Deshalb möchten wir Sie zu unserer Feierstunde in die Rathausgalerie der Stadt Kaarst einladen. 

Samstag, den 24. Februar 2024 – Beginn: 11 Uhr

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Wir lieben Fußball – Aber auch unsere Nachtruhe!

Aussetzen der Nachtflugregelung bei Fußball-EM nicht notwendig

Die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, während der Fußball-Europameisterschaft im Juni und Juli die geltenden Nachtflugregelungen an Flughäfen in Nähe der Stadien aufzuheben, trifft auf den Widerstand des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm“. Davon betroffen ist auch der Flughafen Düsseldorf.

„Für die Abendspiele mit Anstoß um 21 Uhr würde dies bedeuten, dass auch nach Mitternacht Maschinen von Düsseldorf starten dürfen, um die Mannschaften oder auch Fans zu anderen Spielorten zu bringen. Zugleich würden Maschinen, die nach Mitternacht an anderen Spielorten abfliegen in Düsseldorf erst nach 1 Uhr eintreffen. Das halten wir für unvertretbar und auch nicht für notwendig,“ begründet ihr Vorsitzender Werner Kindsmüller die Ablehnung der Entscheidung. Für die Mannschaften sei eine Übernachtung nach Spielende an den Spielorten möglich. Für die Reise der Fans zu anderen Stadien innerhalb von Deutschland sollten ohnehin Sonderzüge das Mittel der Wahl sein. Eine Aushebelung der Nachtflugbestimmungen sei deshalb eine unnötige zusätzliche Störung der Nachtruhe der Anwohner des Flughafens.

Verwundert zeigte sich der Verein, dass die temporäre Aufhebung der Nachtflugregelungen durch den Bundesverkehrsminister erfolgt ist. Nachtflugbestimmungen zu erlassen und zu ändern, fällt in die Zuständigkeit des Landes. „Wir fordern Minister Krischer auf, die unnötige zusätzliche Belastung der Anwohner durch vermeidbaren Lärm zu verhindern.“

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Nur Minderheit fliegt

Das Statistische Bundesamt hat Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen 2023 eine Flugreise unternommen haben. Danach haben nur 13,88 Mio. Menschen eine private Flugreise unternommen, 1,34 Mio. sind zudem aus geschäftlichen Gründen geflogen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 55,5 Mio. Menschen im vergangenen Jahr NICHT geflogen sind. Fliegen ist also nach wie vor eine Angelegenheit einer Minderheit.

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Mehr als 54.000 Menschen von Fluglärm in Region betroffen

Die Auswertung des Umweltbundesamtes zu den Lärmkartierungen 2022 an den deutschen Verkehrsflughäfen hat ergeben, dass durch den Flughafen Düsseldorf etwa 54.000 Menschen durch Fluglärm betroffen sind. Damit sind Lärmwerte von mehr als 55 dB(A) und nachts von mehr als 50 dB(A) erfasst. Die Zahl liegt in Wirklichkeit viel höher, da die Angaben für die Zahl der lärmbelasteten Menschen in Neuss und Essen noch nicht vorliegen und deshalb in den Werten nicht berücksichtigt sind.

Zur Studie:

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Erfolg für den Klimaschutz!

Luftverkehr muss Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten!

Zu dem heutigen Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg, in dem die Bundesregierung wegen eines vorsätzlichen Verstoßes gegen das Klimaschutzgesetz verurteilt wurde, schnellstmöglich wirksame Klimaschutz-Sofortprogramme für die Sektoren Verkehr und Gebäude vorzulegen, erklären wir:

„Der Luftverkehr Deutschlands ist für etwa acht Prozent der klimaschädlicher Gase verantwortlich, deshalb muss auch der Luftverkehr einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie den Wachstumskurs der Branche beendet, der zu einer in den nächsten Jahren noch viel höheren Belastungen des Klimas führen würde.

Um aber zu einer tatsächlichen Senkung der Emissionen zu gelangen, muss die Bundesregierung die Zahl der Flugbewegungen reduzieren, indem sie bis zum Ende des Jahrzehnts 20 Prozent der heute zulässigen Flugbewegungen an den Verkehrsflughäfen einzieht. Nur so ist ein wirksamer Beitrag des Luftverkehrs zum Klimaschutz zu erreichen, nicht durch Vertröstung auf technische Lösungen oder weniger schädliche Antriebsstoffe in einer fernen Zukunft. Zudem erwarten wir eine Streichung umweltschädlicher Subventionen im Luftverkehr, wie die Steuerbefreiung von Kerosin und die Befreiung von der Mehrwertsteuer im grenzüberschreitenden Luftverkehr.“

Nähere Infos zum Urteil:

Home – Deutsche Umwelthilfe e.V. (duh.de)

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Kerosin entschwefeln!

Der hohe Schwefelanteil im Kerosin ist für viele Erkrankungen im Umfeld der Flughäfen verantwortlich. Dabei wäre schwefelarmes Kerosin so leicht herzustellen, wie das Beispiel des Flughafens Wien-Schwechart zeigt. Und die Mehrkosten liegen bei nur 1% des Kerosinpreises.

Der Flughafen Düsseldorf verweist hingegen langfristig auf den Einsatz von Sustainable Air Fuel (SAF). Jeder weiß aber, dass die Beimischquoten des Biotreibstoffes gering sein werden, weil die Mengen nicht verfügbar sind. Augenwischerei also.

http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1209356/29101621