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Wachstumspläne des Flughafens sind Phantastereien

Der Verein „Kaarster gegen Fluglärm“ hat die Zahlen der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf im zu Ende gegangenen Jahr veröffentlicht. Danach starteten und landeten in den vergangenen zwölf Monaten 158.523 Maschinen. Das sind knapp 5.000 mehr als im Jahr 2024.

Im längerfristigen Vergleich kommt der Verein zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Flugbewegungen im vergangenen Jahr noch unter den Werten vor 25 Jahren lag. „Im Jahr 2000 starteten und landeten 194.016 Maschinen von Düsseldorf. Die Zahlen lagen vor 25 Jahren um 35.493 höher als im letzten Jahr,“ so der Vorsitzende des Vereins, Werner Kindsmüller.

„Mir ist schleierhaft, wie vor diesem Hintergrund der Flughafen seine Expansionspläne begründen will. Die Erhöhung der Stundeneckwerte sowie das angestrebte Wachstum bei den Passagieren sind Phantastereien, die mit der Realität nichts zu tun haben“.

Die Geschäftsführung des Flughafens strebt ein Passagierwachstum um 50 Prozent in den nächsten zwanzig Jahren an. Am 16. Februar 2015 hat der Flughafen zudem eine Erhöhung der Stundenkontingente von heute 47 auf 60 Flüge pro Stunde beantragt. Über den Antrag ist bis heute nicht entschieden.

„Eine Zunahme der Passagierzahlen von heute 20 Millionen auf 30 Millionen bis 2045 ist illusorisch, so Kindsmüller.“ Ebenfalls brauche der Flughafen in den nächsten Jahren keine 60 Slots pro Stunde. „Die neuen Pläne des Flughafens sind genauso unrealistisch, wie die damaligen Wachstumserwartungen, mit denen der Antrag vor demnächst elf Jahren begründet worden ist. Dies zeigt sich schon daran, dass die Zahl der Flugbewegungen im vergangenen Jahr um etwa 40.000 unter dem Ergebnis des Antragsjahres 2015 gelegen haben. Die Annahme, man könne Passagierwachstum mit größeren Maschinen und ohne zusätzliche Flugbewegungen realisieren, ist ebenfalls wirklichkeitsfremd. Die Hersteller werden in den nächsten Jahren gar nicht so viele Maschinen zur Verfügung stellen könnten, um die Flotten der Airlines umzurüsten“ so Kindsmüller.

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Ein ruhiges Weihnachtsfest…

wünscht Ihnen „Kaarster gegen Fluglärm“ e.V.

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Mehr als 318.000 Unterschriften

Die Flugsteuer muss bleiben! Mehr als 318.000 Menschen haben bis zum 1. Dezember mit ihrer Unterschrift bereits gegen die Senkung der Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 protestiert.

Die Bundesregierung vermacht den Airlines ein Steuergeschenk in Höhe von 350 Mio.€, hat aber angeblich zu wenig Geld, um den bisherigen Preis des Deutschland-Tickets zu halten.

Aber es drohen weitere Geschenke an die Luftverkehrslobby:

  • Die EU-Verpflichtung in den nächsten Jahren die Steuerfreiheit für Kerosin allmählich abzuschaffen wackelt;
  • Das Subventionsverbot für Regionalflughäfen soll auf Betreiben der Bundesregierung gekippt werden;
  • Die nationale ptl-Quote für (Power to liquide) und die Strafen bei Nichterfüllung werden gestrichen;
  • Die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Europäischen Emissionshandel ist fraglich geworden.

Und das alles, damit die schmutzigste Verkehrsbranche weiter wachsen kann!

https://aktion.campact.de/klima/flugsteuer-muss-bleiben/teilnehmen-1

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Petition gegen Kürzung der Luftverkehrssteuer!

Die Bundesregierung hat vor, zum 1. Juli 2026 die Luftverkehrssteuer zu kürzen und der Luftverkehrswirtschaft ein weiteres Steuergeschenk in Höhe von 350 Mio. € zu bescheren.

WIR SAGEN NEIN!

UNTERSCHREIBT DIE PETION

https://aktion.campact.de/klima/flugsteuer-muss-bleiben/teilnehmen-1

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Zwischenbilanz der Sommerferien: Zu viele Nächtliche Landungen

Für all diejenigen Kaarsterinnen und Kaarster, die die vergangenen Wochen zuhause verbracht haben, gibt es leider keine so guten Nachrichten. Wir brauchen dringend ein Verbot von Nachtflügen nach 23 Uhr!

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Ultrafeinstaub verursacht Krebs

Menschen im Umkreis von Flughäfen besonders gefährdet

4 Tonnen Schadstoffe entstehen im Durchschnitt täglich durch die Verbrennung von Kerosin durch die Flugzeuge am Flughafen Düsseldorf. Dabei entstehen ultrafeine Partikel, die eine ernste Gefahr für die Menschen am Flughafen und im Umkreis darstellen.

Prof. Dr. Oswald Rottmann hat vor etwa 60 Besucher*innen den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis dargestellt. Aufgrund der geringen Größe der Partikel können diese direkt in die menschlichen Zellen eindringen und diese schädigen.

Um die Gesundheit der Menschen zu schützen sei es notwendig, dass das Kerosin entschwefelt werde. Dadurch ließ sich etwa 1/3 der Schadstoffe vermeiden. Diese Maßnahme währe ohne große Schwierigkeiten umsetzbar. Zudem müssten auf europäischer Ebene endlich Grenzwerte für Ultrafeinstaub zum Schutz der Menschen festgelegt werden.

Link zur Präsentation:

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Nur Minderheit fliegt

Das Statistische Bundesamt hat Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen 2023 eine Flugreise unternommen haben. Danach haben nur 13,88 Mio. Menschen eine private Flugreise unternommen, 1,34 Mio. sind zudem aus geschäftlichen Gründen geflogen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 55,5 Mio. Menschen im vergangenen Jahr NICHT geflogen sind. Fliegen ist also nach wie vor eine Angelegenheit einer Minderheit.

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Mehr als 54.000 Menschen von Fluglärm in Region betroffen

Die Auswertung des Umweltbundesamtes zu den Lärmkartierungen 2022 an den deutschen Verkehrsflughäfen hat ergeben, dass durch den Flughafen Düsseldorf etwa 54.000 Menschen durch Fluglärm betroffen sind. Damit sind Lärmwerte von mehr als 55 dB(A) und nachts von mehr als 50 dB(A) erfasst. Die Zahl liegt in Wirklichkeit viel höher, da die Angaben für die Zahl der lärmbelasteten Menschen in Neuss und Essen noch nicht vorliegen und deshalb in den Werten nicht berücksichtigt sind.

Zur Studie:

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Regelungen für Nachtflüge müssen verschärft werden!

Im Juli nahm die Zahl der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf außerhalb der Betriebszeit stark zu. 235 mal wurde nach 23 Uhr gelandet, bzw. nach 22 Uhr gestartet. Das ist in vielen Fällen das Resultat von Verspätungen, die die Luftgesellschaften durch unkorrekte Planungen verursachen. Jede Verspätung über Tage führt sodann zu einer Nachtlandung.

Der Verkehrsminister muss endlich gegen diese Fluggesellschaften vorgehen. Da es aber auch vermehrt durch Unwetter Verspätungen gibt und auch in Zukunft geben wird, fordern wir, dass künftig in der Stunde zwischen 22 Uhr und 23 Uhr nur noch maximal 25 Landungen geplant werden dürfen, statt 33.

http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1190092/27628017

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Infostand Sa., 29. April in Kaarst

Die Initiative Kaarster gegen Fluglärm informiert am Sa., 29. April auf dem Kaarster Wochenmarkt über das Thema Fluglärm. Ab 10.00 Uhr stehen wir Rede und Antwort.